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Kurzumtriebsplantagen - Pflanzenschutz wird zunehmend wichtig |
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Für die Anlage von Kurzumtriebsplantagen (KUP) werden überwiegend Pappeln und Weiden angepflanzt. Zurzeit sind dafür nur einige wenige Sorten im Anbau und zugelassen. Das wiederum hat eine geringe genetische Diversität bei gleichzeitig hoher räumlicher Homogenität zur Folge. Alles zusammen lässt einen weiteren Anstieg der Schäden durch Pilze und Schadinsekten im Zuge der Ausweitung dieser Landnutzungsform erwarten, so das Fazit von Christiane Helbig und Richard Georgi vom Institut für Waldbau und Forstschutz, Tharandt, in ihrem Vortrag zur Phytosanitären Situation in KUP in Deutschland anlässlich des Kongress Agrarholz 2013.
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Grundanforderung Stickstoff ist in ÖPUL und CC strikt einzuhalten |
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Einhaltung ist Voraussetzung bei zahlreichen Maßnahmen
Die erlaubten Stickstoffhöchstmengen gemäß Aktionsprogramm Nitrat 2012 §8 sowie gemäß Wasserrechtsgesetz 1959 §32 sind im Rahmen der Cross Compliance (CC) eine wesentliche Bestimmung und von allen Beziehern von Marktordnungs-Direktzahlungen, CC-pflichtigen Maßnahmen der ländlichen Entwicklung und bestimmter Zahlungen im Weinsektor einzuhalten. Zusätzlich stellen diese Auflagen auch eine Grundanforderung bei der Teilnahme an vielen ÖPUL-Maßnahmen dar, so die AMA. "Grundanforderung " bedeutet in diesem Fall, dass die erlaubten Stickstoffhöchstmengen unbedingt eingehalten werden müssen, um Förderungen erhalten zu können.
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Datensammlung Energiepflanzen |
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Die KTBL-Datensammlung Energiepflanzen beinhaltet Produktionsverfahren für eine Vielzahl an Kulturen, die mit den relevanten Verfahrensschritten, vom Anbau über Ernte und Lagerung bis hin zum Transport zur jeweiligen Verwertungsanlage, beschrieben werden So wird eine detaillierte Kostenkalkulation für die Bereitstellung von Biomasse zur Verwendung als Biogassubstrat, Brennstoff oder Rohstoff für die Pflanzenöl- und Ethanolproduktion möglich. Hierbei werden sowohl bekannte als auch in der Praxis weniger verbreitete Kulturen berücksichtigt.
Für jede Kultur werden Anbauhinweise und Angaben zu Maschinenkosten, Arbeitszeitbedarf und Dieselbedarf gegeben. Die Datensammlung wird durch eine Online-Anwendung mit weiteren Varianten der Produktionsverfahren (Schlaggröße, Hof-Feld-Entfernung, Ertrag) ergänzt. Bestell-Nr. 19508, 368 Seiten, 25 € Erhältlich beim KTBL,
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, www.ktbl.de oder Tel. 0049/6151/7001-189
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NÖ: Ursache für lückige Senfbegrünungen 2012? |
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Im Herbst 2012 waren in Niederösterreich verstärkt mit Senf begrünte Flächen zu sehen, die große Kahlstellen aufwiesen. Auf diesen Stellen, die in größeren Schlägen Ausmaße von mehreren Hektar erreichen konnten, fehlten die Senfpflanzen komplett, obwohl die Aussaat der Begrünung gleichmäßig erfolgte. Die betroffenen Flächen wurden das ganze Jahr hindurch einheitlich bewirtschaftet und auch die Bodenart veränderte sich nicht signifikant innerhalb der Schläge. Experten der LK Niederösterreich führen die Kahlstellen auf tierische Schädlinge, vor allem Erdfloharten, zurück. Die meisten von ihnen bevorzugen Kreuzblütler, wie Senf, Ölrettich, Raps, Kohl und Rettich, manche Arten sind jedoch auch bei Mais, Kartoffel und im Getreide zu finden. Der Erdfloh frisst die Senfpflanzen bereits im Keimblattstadium, wodurch der komplette Begrünungsbestand vernichtet werden kann. Durch die milde Witterung im Herbst 2012 waren die Erdflöhe in ihrer Entwicklung begünstigt.
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Studie: Pflanzenschutz anwenden mit Maß und Ziel |
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In der Öffentlichkeit hält sich oft das Vorurteil, dass in der Landwirtschaft zu viel „gespritzt“ wird. Eine 5-jährige Erhebung des deutschen Julius Kühn-Instituts, an der sich alle deutschen Bundesländer beteiligen, brachte interessante Ergebnisse zutage. Seit der Etablierung des „Netzes Vergleichsbetriebe Pflanzenschutz“ wurden seit 2007 ca. 45.000 Datensätze zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in Hauptkulturen zusammengetragen und ausgewertet.
Notwendiges Maß bedeutet „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“.
In den vergangenen fünf Jahren erfassten Vergleichsbetrieben im gesamten Bundesgebiet die Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln in Winterweizen, Wintergerste, Winterraps, Kohl, Karotten, Zwiebeln und Spargel sowie Apfel, Wein und Hopfen. In demErhebungszeitraum konnte keine Zunahme des Pflanzenschutzmitteleinsatzes festgestellt werden.
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