17.09.2019

Burgenlands Kartoffelbauern können wieder regionale Ware liefern

Zum „Tag des Erdapfels“ am 18. September können Burgenlands Kartoffelbauern nach dem Versorgungsengpass aufgrund der dramatischen Ernteausfälle im Vorjahr - hervorgerufen durch Drahtwurmbefall und Hitze - nun wieder regionale Ware liefern. „Die Frühware war von guter Qualität. Derzeit werden die Hauptsorten ausgenommen. Auch heuer treten wieder Drahtwurm-Schäden auf, das Ausmaß wird sich aber erst am Ende der Ernte zeigen“, informiert Landwirtschaftskammer (LK)-Präsident Nikolaus Berlakovich. Im östlichsten Bundesland werden auf 1.100 ha Speisekartoffeln angebaut.

„Unsere Landwirte versorgen den Markt mit bester Qualität, sowohl in der Direktvermarktung als auch über den Handel. Um die Versorgungssicherheit mit heimischer Ware zu gewährleisten, appellieren wir besonders am Tag des Erdapfels, beim Kauf auf burgenländische Produkte zurückzugreifen, denn das stärkt die heimische Landwirtschaft und ist gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz. Das AMA-Gütesiegel und das AMA-Biozeichen dienen hierbei als wichtige Orientierungshilfen“, so Berlakovich weiter. (aiz)