02.09.2019

Austrofoma 2019: Von 8. bis 10. Oktober in Forchtenstein/Bgld

Die drei Tage dauernde und alle vier Jahre von den Landwirtschaftskammern organisierte Austrofoma findet im Forstbetrieb Esterhazy in Forchtenstein statt. Summende Motoren, rotierende Ketten und der Geruch von Sägespänen haben auch bei der letzten Austrofoma 2015 in Oberösterreich mehr als 18.000 Besucher aus dem In- und Ausland angelockt. Denn die besondere Attraktivität der Austrofoma für Aussteller und Besucher liegt darin, dass die Maschinen im praktischen Arbeitseinsatz gezeigt werden. Die schonende Holzernte für Mensch und Natur steht dabei im Vordergrund. Dem Besucher wird vermittelt, wie die verschiedenen Arbeitssysteme aufgebaut sind, wie diese funktionieren und welche Leistungen sie erbringen können. Die österreichische Themenführerschaft bei der Holzernte im steilen Gelände bringt der Austrofoma ein Alleinstellungsmerkmal und genießt auch dadurch einen hervorragenden internationalen Ruf.

Alle Unternehmen, die Holzerntemaschinen, von der Motorsäge über Harvester/Forwarder bis hin zum Seilgerät, in Österreich anbieten, sind zur Teilnahme eingeladen. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass die Service- und Ersatzteilgarantie in Österreich sichergestellt ist. Maschinen und Geräte zur Energieholzernte sowie Bereitstellung und Logistik von Bioenergie ergänzen die Präsentation und spiegeln die Wichtigkeit dieser Energieform für eine fossilfreie Zukunft wider. Im Austrofoma-Dorf können die Produkte verschiedenster forstlicher Dienstleister und Ausstatter begutachtet werden.

Weiters finden natürlich auch Bildungseinrichtungen ihren Platz, um auf ihr breites Aus- und Weiterbildungsangebot aufmerksam zu machen. Zu guter Letzt sind auch andere forstlich relevante Organisationen wie z. B. PEFC-Austria vertreten. Durch diese Diversität an Anbietern können die Landwirtschaftskammern ein umfassendes und rundes Informationsangebot für die Besucher zur Verfügung stellen.

Bewährte Organisation

Turnusmäßig zeichnet die Landwirtschaftskammer Niederösterreich für die Organisation der Austrofoma 2019 verantwortlich und hat mit dem Forstbetrieb Esterhazy einen hochmotivierten Partner für die Austragung gefunden. Die Wälder rund um Forchtenstein sind optimal von Wien oder Graz aus erreichbar, die Infrastruktur vor Ort ist einzigartig. Vielfältig sind auch die Besucher: potenzielle Käufer von Forstmaschinen, Waldbesitzer, die sich über eine schonende Holzernte mit modernen Geräten informieren wollen, aber auch Skeptiker, die sich selbst davon überzeugen können, wie umsichtig auch mit großen Maschinen gearbeitet werden kann. Der Österreichische Forstverein wird, wie 2015, den Austrofoma- Award an Hersteller innovativer Technologien überreichen.

Der Kostenbeitrag beträgt vor Ort 60 Euro pro Person und Tag und beinhaltet den vorgeschriebenen Sicherheitshelm und den Austrofoma- Katalog. Informationen zur Austrofoma unter www.austrofoma.at  (LK Niederösterreich)