09.07.2019

Wieder heftige Unwetter mit Millionenschaden für die Landwirtschaft in der Steiermark - 6.000 ha agrarische Fläche zerstört

Die Landwirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Am späten Samstagnachmittag wüteten Gewitterfronten mit Starkregen, Sturm und Hagel im Süden und Osten Österreichs. Die Landwirtschaft in der Steiermark wurde von diesen Wetterextremen wieder schwer geschädigt. Betroffen sind in den Bezirken Deutschlandsberg, Leibnitz, Weiz, Hartberg-Fürstenfeld und Bruck-Mürzzuschlag sämtliche Ackerkulturen, Wein und das Grünland. Insgesamt wurde eine Fläche von 6.000 ha teilweise regelrecht zerstört. Der Schaden wird von der Österreichischen Hagelversicherung mit 1,3 Mi o. Euro beziffert.

„Wieder einmal wird uns deutlich vor Augen geführt, dass die Landwirtschaft von Unwetterextremen, die durch klimatische Veränderungen mit steigender Wucht auftreten, stets als erste und am stärksten betroffen ist. Zudem ist durch die zunehmende Verbauung immer weniger Boden als natürlicher Wasserspeicher vorhanden. Das führt insgesamt zu einer Steigerung der Schäden“, so der zuständige Landesleiter Josef Kurz.

Kein anderes Bundesland wird derart häufig von Hagelunwettern heimgesucht wie die Steiermark. Die Bauern kämpfen hier um einen entsprechenden Ertrag - das Einkommen kann binnen Minuten vernichtet werden. Die Schadenserhebung ist bereits im Gange, rasche Hilfe hat nun oberste Priorität. Betroffene Landwirte können ihre Schäden online auf www.hagel.at melden. (aiz)