03.06.2019

Bauernbund künftig mit zwei Mitgliedern im EU-Parlament vertreten

Der Bauernbund freut sich über die insgesamt rund 94.000 Vorzugsstimmen, welche die beiden EU-Wahl-Kandidaten Simone Schmiedtbauer und Alexander Bernhuber erzielten. Die Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes und der Steirischen Volkspartei, Simone Schmiedtbauer, erlangte mit rund 64.000 Vorzugsstimmen eine überragende Zustimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Allein in der Steiermark erhielt sie knapp 45.000 Vorzugsstimmen. Der Spitzenkandidat des Niederösterreichischen Bauernbundes, Alexander Bernhuber, erzielte mit zirka 30.000 Vorzugsstimmen, rund 29.000 davon allein aus Niederösterreich, ebenfalls ein historisch einzigartiges Ergebnis. Bauernbund-Präsident Georg Strasser und Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig gratulieren herzlich.

„Wir haben mit Simone Schmiedtbauer eine erfahrene Kommunalpolitikerin und leidenschaftliche Direktvermarkterin sowie Bäuerin und mit Alexander Bernhuber einen engagierten Vertreter der Jugend und Hofübernehmer für das EU-Parlament gewonnen. Damit ist der Bauernbund hervorragend für die kommenden Aufgabenstellungen im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik, Umwelt- und Klimapolitik bis hin zur Regionalpolitik aufgestellt“, so Totschnig. Nicht zuletzt ist die budgetäre Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in bisheriger Höhe ein erstes und zentrales Anliegen des Österreichischen Bauernbundes in den Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab 2020. „Die vorliegenden Entwürfe beinhalten Kürzungsvorschläge, die man den Bäuerinnen und Bauern nicht zumuten kann“, zeigt sich Totschnig kämpferisch.

„Ein großes Dankeschön gilt den Wählerinnen und Wählern im ländlichen Raum. Mit ihren Stimmen ist es gelungen, zwei bäuerliche Abgeordnete ins EU-Parlament zu entsenden. Simone Schmiedtbauer und Alexander Bernhuber werden die heimischen Bäuerinnen und Bauern stark vertreten und für die Interessen der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe einstehen“, ist Strasser sicher. Überzeugt ist der Bauernbund-Präsident auch vom starken Signal in Richtung Sebastian Kurz und der bisherigen Arbeit der Regierung. „In den vergangenen zwei Jahren haben wir die politische Arbeit in Österreich bewegt und geprägt. Diesen Schwung nehmen unsere zwei Bauernbund-Kandidaten mit ins EU-Parlament, um bei den Verhandlungen zur GAP und dem Mehrjährigen Finanzrahmen alles herauszuholen“, so Strasser.

Auch die innenpolitischen Ereignisse gehen an der bäuerlichen Interessenvertretung nicht spurlos vorüber. „Die unheilige Allianz von SPÖ und FPÖ hat eine Regierung abgesetzt, die von rund zwei Drittel der Bevölkerung unterstützt wurde. Folglich hängen nun viele wichtige Zukunftsprojekte wie beispielsweise die Steuerreform oder eine transparentere Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln in der Luft. Sebastian Kurz ist für unsere Berufsgruppe ein verlässlicher Wegbegleiter und starker Verbündeter. In den kommenden Monaten geht es um die Ausgestaltung und Finanzierung der GAP und das nationale Sicherheitsnetz, das Sebastian Kurz gewährleisten will. Der Bauernbund ist bereit, sein ganzes Gewicht einzubringen“, ist Strasser für den anstehenden Wahlkampfsommer motiviert. (aiz)