09.05.2019

Eurostat-Schätzung: CO2-Emissionen 2018 in der EU um 2,5% gesunken

Eurostat - das statistische Amt der Europäischen Union - schätzt, dass die Kohlendioxid-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der EU im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 2,5% gesunken sind. CO2-Emissionen tragen laut Experten wesentlich zur globalen Erwärmung bei und machen rund 80% der gesamten EU-Treibhausgasemissionen aus.

Nach Schätzungen von Eurostat verringerten sich die CO2-Emissionen im Jahr 2018 in der Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten. Der stärkste Rückgang wurde in Portugal (-9,0%) verzeichnet, gefolgt von Bulgarien (-8,1%), Irland (-6,8%), Deutschland (-5,4%), den Niederlanden (-4,6%) und Kroatien (-4,3%). Österreich liegt mit einem Rückgang von 1,1% im Mittelfeld der EU-Mitgliedstaaten.

Anstiege wurden in acht Mitgliedstaaten registriert: Lettland (+8,5%), Malta (+6,7%), Estland (+4,5%), Luxemburg (+3,7%), Polen (+3,5%), Slowakei (+2,4%), Finnland (+1,9%) und Litauen(+0,6%). (aiz)