01.04.2019

Biozide – der geduldete Skandal

Über eine vielleicht nicht so vielen Menschen bekannte Tatsache berichtete kürzlich Dr. Kremer-Schillings aus Nordrhein-Westfahlen, D, auf seiner Bauer-Willi-Homepage, auf der immer wieder interessante Facetten über die Landwirtschaft und den Rest der Bevölkerung aufgegriffen werden. Ein Ziel der Homepage ist es, der Bevölkerung die landwirtschaftliche Sicht der Dinge verständlich zu machen.

In diesem Fall geht es darum, dass von Behörden mit Bioziden im Vergleich zu Pflanzenschutzmitteln völlig anders umgegangen wird. Wirkstoffe wie Diuron, Terbutryn, Isoproturon und  Carbendazim sind in der Landwirtschaft verboten, und das, je nach Wirkstoff bereits seit vielen Jahren. In Fassadenfarben in Holzschutzmittel oder anderen Produkten für den Haus- und Gartenbereich dürfen sie nach wie vor als sogenannte Biozide eingesetzt werden und gelangen, z. B. über das Regenwasser direkt in den Boden, in Oberflächenwasser (Regen-Versickerungsbecken) oder in das öffentliche Kanalnetz und somit in die Kläranlagen. Wenn es an diesen Orten gefunden wird, wird als Erklärung oft herangezogen, dass „die Landwirte ihre Restbestände aufbrauchen“.

Welche Beispiele im Detail und wie diverse Biozide nur wirken, wenn sie in wässriger Lösung an die Oberfläche der Fassade diffundieren und daher bei jedem abflusswirksamen Regenereignis abgewaschen werden, und wie zahlreiche Biozid-Produkte (anders als Pflanzenschutzmittel) ohne Zulassung in Verkehr gebracht werden können, lesen Sie in dem interessanten Artikel unter

https://www.bauerwilli.com/biozide-der-geduldete-skandal/

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