25.02.2015

pr-manufaktur stellt McDonalds-Konsumenten vor Entscheidung: Bienen oder Pommes frites?

Tendenziöses Online-Voting auf „Sicherheitsrisiko-Seite“

Wilfried Oschischnig, pr-manufaktur in Wien, sandte heute über die APA eine Pressemeldung aus, in dem (nicht nur) McDonalds-Besucher darüber abstimmen sollen, ob künftig die Pommes frites aus „schönen, weitgehendDrahtwurm-freien“, aber mit dem (bienengefährlichen) Insektizid GoldorBait gebeizten Kartoffeln oder aus Bio-Kartoffeln geschnitten werden sollen.

O-Ton: „Wie jüngsten Medienberichten zu entnehmen ist,hätte sich der Drahtwurm durch die letztjährige, konventionelle Kartoffelernte in Österreich gefressen. Löchrige Kartoffel mit Schönheitsfehlern wären das bedauerliche Ergebnis. Auch in Zukunft würden den Konsumenten seitens der konventionellen Landwirtschaft löchrige Kartoffeln – und offensichtlich auch allen McDonalds-Fans ein löchriges Pommes frites-Vergnügen drohen. Es sei denn, dass seitens der EU-Agrarpolitik eine Zulassung des Insektizids Goldor Bait erfolgt.

Dieses Mittel wird von Umweltschützern u.a. für das Bienensterben verantwortlich gemacht – ermögliche aber dafür schöne, weitgehend Drahtwurm-freie, konventionelle Kartoffeln".

Und suggestiv: „Als Großabnehmer konventioneller Kartoffel stellt sich nun offensichtlich für McDonalds die schwerwiegende Frage: "Bienen oder Pommes frites?"

Wilfried Oschischnig ist hilfreich: „Um McDonalds die Antwort zu erleichtern, startet ab sofort ein Online-Voting” unter der kostenlosen, allerdings sicherheitstechnisch als „gefährlich“ markierten Seite http://www.ja-nein.com/umfrage-8123