09.12.2014

SAATBAU LINZ gründet neues Tochterunternehmen in Frankreich

Die Internationalisierung des Unternehmens wurde im Jahr 2014 weiter vorangebracht. Nach der Gründung der DONAU SAAT in Rumänien gemeinsam mit der Probstdorfer Saatzucht, verdichtet die SAATBAU LINZ mit einer neuen Niederlassung in Frankreich ihr Vertriebsnetz in Europa.

Die SAATBAU LINZ vertreibt seit 2011 in Frankreich erfolgreich Spitzensorten von Mais, Sojabohne, Getreide, Raps und diversen Zwischenfrüchten. Strategische Änderungen in der Vertriebsstruktur eröffneten die Möglichkeit zur Gründung der neuen Tochter SAATBAU FRANCE s.a.r.l, die mittlerweile die 10. Niederlassung außerhalb Österreichs ist.

Seit Mitte November 2014 arbeitet ein schlagkräftiges Verkaufsteam, das nicht nur die französischen, sondern auch die belgischen Landwirte mit standortangepassten Sorten höchster Qualität bedient. Ziel ist, das breite Saatgutangebot zu festigen und die Position der SAATBAU Gruppe als Vollanbieter am europäischen Markt zu stärken. Als große Herausforderung wird die Verdoppelung des Marktanteiles auf 2 % bei Mais in den Reifegruppen FAO 200–310 auf 83.000 Einheiten betrachtet. Auch im Bereich der mittelspäten Reifegruppe gibt es bei einer Gesamtmaisfläche von 3,3 Mio. Hektar in Frankreich hinreichend Potenzial.

Neben den international anerkannten Züchtungen der SAATBAU LINZ bei Mais, Getreide und Soja wurden wichtige Investitionen beim Erwerb einer Sonnenblumenzüchtung getätigt, womit auch das breite Portfolio der SAATBAU FRANCE um eine weitere Kulturart ergänzt wurde. Zusätzlich wurde das Angebot an Bio-Saatgut verstärkt.

Dass die SAATBAU LINZ seit Juni dieses Jahres über ein eigenes Forschungs- und Züchtungsprogramm für Sonnenblume verfügt, basiert auf der Übernahme der Firma Quality Crops Genetics SRL, die viele Hybridsorten für den europäischen Markt, insbesondere für Ukraine, Russland und Serbien registriert hat.

Die Firma, an der die Probstdorfer Saatzucht zu 50 % beteiligt ist, wurde auf den Namen DONAU SAAT SRL Romania umbenannt und befriedigt die Nachfrage der Märkte in Rumänien, Bulgarien und Moldawien mit Sonnenblumenhybriden, Weizen, Gerste, Raps, Mais und Sojabohne, bedient aber auch Nischen wie Erbse, Triticale, Sämereien und viele andere.