28.04.2020

NÖ Bauernbund: Kompetentes Team gestaltet Zukunft der Landwirtschaft

Die konstituierende Vollversammlung der Landwirtschaftskammer NÖ, die gestern in St. Pölten im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach der LK-Wahl Anfang März zu ihrer ersten offiziellen Sitzung zusammengetreten ist, ist etwas anders als bislang üblich verlaufen. Denn aufgrund der anhaltenden Corona-Situation war nur ein kleiner Teil der neu gewählten Landeskammerräte direkt anwesend, und auch die Wahl des Präsidiums, von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf geleitet, wurde per Videokonferenz abgewickelt.

Historisches Ergebnis bei LK-Wahl

Mit einem Zugewinn von drei Mandaten bei der Wahl am 1. März konnte der Niederösterreichische Bauernbund eines der besten Wahlergebnisse in seiner Geschichte einfahren. „Der neu gewählte Präsident Johannes Schmuckenschlager sowie seine Stellvertreter Andrea Wagner und Lorenz Mayr können sich auf ein modernes, kompetentes und schlagkräftiges Team verlassen. Für sie stellt ihre Wahl den Auftrag und die Verpflichtung dar, die konsequente Arbeit für die Zukunft der niederösterreichischen Bauernfamilien und deren 38.000 Betriebe in Niederösterreich mit großem Engagement weiterzuführen“, gratulierte NÖ Bauernbund-Direktor Paul Nemecek dem neu gewählten Präsidium und den Bauernbund-Mandataren.

Junges und weibliches Team für Niederösterreichs Bauern

Mit exakt 85,01% der Stimmen von den niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern konnte der NÖ Bauernbund bei der Wahl auch auf das stärkste Ergebnis aller Interessenvertretungen in Bund und Land verweisen. Damit die Arbeit im Sinne der heimischen Landwirte fortgesetzt wird, setzt Schmuckenschlager auf ein junges und vor allem auch weibliches Team. So liegt bei den Bauernbund-Mandataren das Durchschnittsalter bei 42,7 Jahren, und der Frauenanteil wurde um knapp 50% gesteigert. Zukünftig werden zehn Frauen den Bauernbund in der LK-Vollversammlung vertreten.

Einig sind sich Schmuckenschlager und Nemecek darin, dass „die Sicherung der Versorgung im Land mit heimischen Lebensmitteln in der Bundesverfassung verankert werden soll“. Weiters fordern sie Kostenfairness für die Produktion nach europäischen Standards. „Es muss Klimazölle und eine CO2-Bewertung auf solche Erzeugnisse geben, die nicht den EU-Umwelt- und Produktionsvorgaben entsprechen“, so Nemecek und Schmuckenschlager unisono. (aiz)